2004-01-13

Machtübergabe im Irak verzögert sich

--- Vor zwei Monaten hatte Bush noch angekündigt, dass sich die Iraker von Mitte 2004 an wieder selbst verwalten dürften. Doch mit den damals schon zweifelhaften Planungen gibt es jetzt ernhafte Probleme: Die USA und Gruppen der Zivilgesellschaft im Zweistromland können sich nicht einmal auf ein künftiges Wahlrecht einigen. Geschweige denn, dass jemand schon wüsste, ob sich mittelfristig Sunniten oder Schiiten in Bagdad und drum herum durchsetzen. Streit gibt es vor über die natürlich auch nach der "Machtübergabe" vorgesehene amerikanische Militärpräsenz im Lande: Those twin setbacks raise questions about who would have to reach an agreement with the United States that would allow more than 100,000 American troops to remain in the country after power is handed over to the Iraqis this summer. The administration has not yet begun negotiating such an agreement with its handpicked Iraqi authorities. Such negotiations — in which the American military is expected to ask for wide latitude in its counterinsurgency efforts — could be much tougher if they have to be carried out with Iraqis who are directly elected.

irak.nyt.html