2004-06-01

Time setzt US-Vize Cheney unter Druck

--- Die US-Medien gefallen sich in jüngster Zeit verstärkt als Kritiker der Bush-Regierung. Dieses Mal schiesst Time gegen den schon lange wegen seiner Irak-Geschäfte über die ihm nahestende Firma Halliburton in die Kritik geratenen Vize Dick Cheney. he firm has become a lightning rod for criticism of the U.S. presence in Iraq. Thanks in part to Vice President Dick Cheney's five-year tenure as the company's CEO, Halliburton's contract with the U.S. government has been unable to escape the whiff of cronyism — even though Cheney says he has no connection to the company today other than the $178,437 he received last year, one of five annual deferred-compensation payments (see box). The firm is a constant target of violence and the subject of persistent rumors of corruption. As the June 30 handover to an Iraqi government approaches, Iraq's citizens are beginning to question why American companies like Halliburton are still running the show. Entsprechende Agenturberichte gibt es auch bereits auf deutsch: In den USA hat das "Time"-Magazin einen Bericht veröffentlicht, nach dem US-Vizepräsident Dick Cheney trotz gegenteiliger Versicherungen dem US-Ölkonzern Halliburton bei einem Großauftrag für den Irak geholfen haben soll. Dies gehe aus einer internen E-Mail aus dem Pentagon vom 5. März 2003 hervor. Darin heiße es ausdrücklich, ein milliardenschwerer Auftrag für die ehemalige Firma Cheneys zur Instandsetzung irakischer Ölfelder und Förderanlagen sei mit dem Büro des Vizepräsidenten abgestimmt.