2006-03-08

Mindestlohn-Kampagne der Gewerkschaften

--- Vor gut einem Jahr haben die Gewerkschaften anerkennend zur Kenntnis genommen, wie die Arbeitgeber über die "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" Stimmung für Reformen in ihrem Sinne machen. Die Gewerkschaften haben daraus gelernt und jetzt die "Initiative Mindestlohn" gestartet. Mit einer Anzeigenkampagne "Arm trotz Arbeit" auf der einen Seite und vor allem aber dem Internetportal mindestlohn.de verbreiten die Arbeitnehmervertreter jetzt Argumente, Umfragen, internationale Vergleiche, Reportagen pro Mindestlohn. Natürlich dürfen, ja sollen Journalisten Texte, Filme, Interviews und Logos herunterladen und veröffentlichen. Sogar ein "Stundenlohnrechner" befindet sich auf der Seite, wie allerdings gerechnet wird, verrät die Seite nicht. Wie auch die INSM suchen die Gewerkschaften Unterstützer. Mitreden darf jeder angeblich im Weblog. Diskusssion im Forum.

3 Comments:

At 11:22 nachm., Anonymous Tobias said...

Die Kampagne heißt aber "arm trotz Arbeit" und nicht "arm statt Arbeit". Letzteres ist ja die Lebenswirklichkeit vieler Menschen und bedarf keiner Kampagne.

 
At 9:11 vorm., Blogger ddd said...

korrekt :-)
und geändert...

 
At 7:04 nachm., Anonymous Fettisch said...

Beim DGB-Bundeskongress zeigten Merkel und Müntefering sich einig: Ein Mindestlohn von 3,50 Euro sei allemal genug für die notorischen Hungerleider im Lande.
Weitere Infos und Poster (bitte verbreiten wenn möglich!) bei Fettisch.de!
Merkel & Müntefering: 3,50 reicht für's Pack!

 

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